Broschüre: Die Europäische Aktion vor Gericht

Grenzen juristischer Aufklärung neonazistischer Straftaten und die Notwendigkeit kritischer Prozessbeobachtung

Im Februar 2021 fand in Wien ein Strafprozess gegen fünf mutmaßliche Mitglieder der Europäischen Aktion statt, den wir kollektiv beobachteten und darüber berichteten. Den Angeklagten wurden die Vorbereitungen zum Hochverrat und Wiederbetätigung vorgeworfen. Da uns die kritische Auseinandersetzung mit dem Umgang der Justiz mit Rechtsextremismus ein Anliegen ist, entschieden wir uns diese Broschüre zu veröffentlichen. Auf 55 Seiten analysieren wir die Leerstellen des stattgefundenen Prozesses, die Bedeutung der Neonazi-Gruppierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, setzen diese in einen historischen Bezug und geben einen Einblick in die Arbeit von Prozessbeobachter*innen. Ziel der Broschüre ist es kritische (Prozess)berichterstattung zu etablieren und zur Aufklärung rund um rechtsextreme Netzwerke beizutragen, sowie die Gefahr die von ihnen ausgeht sichtbar zu machen. Mehr zum Thema „Wie über Rechtsextreme berichten?“ gibt es im aktuellen 4. FIPU-Band, indem auch ein Beitrag von uns erschienen ist.

Bianca Kämpf von FIPU hat mit uns über den Inhalt und die Motivation für die Broschüre gesprochen.

Inhalt:

Berichterstattung: