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Update: Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben die angekündigte Berufung gegen den Zweitangeklagten zurückgezogen, er ist damit rechtskräftig freigesprochen. Für den Erstangeklagten geht das Verfahren in Berufung. Das Abschlussplädoyer von Verteidiger Clemens Lahner gibt es jetzt zum Nachlesen.    

Von am 2. April 2017

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Staatsanwältin Verena Latzer hat gegen beide Beschuldigte Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung angemeldet, ebenso die Verteidigung des Erstangeklagten. Die gewählten Rechtsmittel müssen vier Wochen nach der Zustellung der schriftlichen Urteilsausführung ausgeführt werden. Eine Nichtigkeitsbeschwerde bezieht sich auf formelle Fehler im Prozess, eine Berufung kann lediglich gegen die Strafhöhe erfolgen, da es sich um ein Verfahren mit Schöff*innen […]

Von am 6. September 2016

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Staatsanwaltschaft und der Erstangeklagte haben 3 Tage Bedenkzeit bezüglich der Möglichkeit von Rechtsmitteln (Nichtigkeitsbeschwerde und/oder Berufung) eingelegt. Deshalb ist das Urteil bisher nicht rechtskräftig.

Von am 1. September 2016

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Der Erstangklagte wird wegen versuchter Koerperverletzung in Spielfeld zu 3 Monaten verurteilt. Fuer die Vorwuerfe gegen beide bezueglich der Proteste gegen den Akademikerball erfolgen Freisprueche.

Von am 1. September 2016

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“Sachbeweise liegen gegen meinen Mandanten nicht vor, ich beantrage einen Freispruch.” Die Angeklagten schliessen sich der Verteidigung an, die ANwaeltin des Erstangeklagten macht auf Nachfrage deutlich dass fuer ihren Mandant die Anwendung des novellierten nachteilig ist.

Von am 1. September 2016

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Verteidiger Lahner beginnt mit dem Plaedoyer: “Mein Mandant ist unschuldig und das steht fest. Es gab heute keinen Belastungszeugen, sondern einen Entlastungszeugen. Er bleibt dabei, er haette keine Sachbeschaedigung meines Mandanten beobachtet.” Bezueglich des Vorwurfs der “schweren gemeinschaftlichen Gewalt” muss im Zweifel fuer den Zweitangeklagten entschieden werden, so die Verteidigung.

Von am 1. September 2016

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Abschlussstatement von Dr. Stuefer: Sie weist auf Unstimmigkeiten in der dargestellten zeitlichen Ablaufs vor. Außerdem fiele Ytong-Blöcke werfen, ohne Absicht oder Folge einer Sachbeschädigung oder Körperverletzung, wozu sich der Erstangeklagte bekannt habe, nicht unter den §274. Dagegen sei das Polizeiauto schon zerstört worden sein, als ihr Mandant Am Hof angelangt sei. Es sei in keiner […]

Von am 1. September 2016

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Die Staatsanwaltschaft beginnt mit ihrem Abschlussplaedoyer, indem sie an den Vorwuerfen gegen den Erstangeklagten festhaellt. Fuer sie hat sich gezeigt, er habe in Spielfeld mit der Faust zugeschlagen und in der Nacht der Akademikerballproteste “als Teil des schwarzen Blocks” Polizeiautos beschaedigt.

Von am 1. September 2016

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Die Staatsanwaeltin weitet die Anklage fuer den Erstangeklagten aus. Er soll am 24.1.2014 “fremde Sachen” beschaedigt haben. Die Verteidigerin betont, dass die Aussagen des Erstangeklagten seit Jahren bekannt sind und vermutet, dass die Ausdehnung der Anklage Folge der fehlenden Beweise gegen ihren Mandanten ist. Er werde sich nicht schuldig bekennen.

Von am 1. September 2016